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Die Akrobatik-Sensation aus Asien
Inspiriert von Tschaikowskys Schwanensee
SWAN LAKE Das Interview
Interview mit Ma Hong und Li Xin, den beiden Hauptdarstellern von SWAN LAKE.
Das Interview entstand im Juli 2009 anlässlich eines Besuchs in Tianjin/China.
FRAGE: Wie sind Sie zur Akrobatik, zum Ballett gekommen?
Li Xin: Wir haben beide schon in jungen Jahren mit dem Training begonnen. Gymnastik,
Bodenturnen und schließlich Akrobatik. Zum Ballett kamen wir beide vor sechs Jahren.
FRAGE: Was ist Ihr persönlicher Lieblingspart bei SWAN LAKE?
Ma Hong: Wir beiden lieben den 2. Akt ganz besonders. Dort erscheint die
Schwanenprinzessin ihrem Prinzen das erste Mal im Traum und er verliebt sich sofort
unsterblich in sie. Das ist eine sehr gefühlvolle, romantische Szene. Und das ist für uns
etwas ganz Besonderes, weil es hier nicht in erster Linie um körperliche Höchstleistungen
geht. Hier geht es um Anmut und Grazie, um Ausdruck. Das sieht viel einfacher aus als z.B.
auf Spitze tanzend Bälle zu jonglieren, ist für uns aber immer wieder eine große
Herausforderung.
FRAGE: Für SWAN LAKE wurden Akrobaten zu Ballett-Tänzern ausgebildet und
Ballett-Tänzer zu Akrobaten. War die Arbeit an SWAN LAKE für die Akrobaten
schwerer oder für die Ballett-Tänzer?
Li Xin: Ich denke für die Akrobaten war es schwerer. Es ist eine unglaubliche
Herausforderung, eine an sich schon an die Grenzen des körperlich Machbaren gehende
Akrobatik-Nummer dann auch noch mit der Anmut und dem vollendeten Ausdruck eines
Ballett-Tänzers auf die Bühne zu bringen. Dafür mussten wir mit Sicherheit härter und
präziser trainieren.
FRAGE: Was ist das Schwierigste, die größte Herausforderung an SWAN LAKE?
Li Xin: Die größte Herausforderung ist es, die Anmut und Poesie des Balletts mit den
akrobatischen Höchstleistungen in Einklang zu bringen. Über meine Leistung als Akrobat
mache ich mir nie Sorgen. Aber es beschäftigt mich ständig, ob ich die Emotionen und die
Anmut meiner Rolle auf der Bühne auch wirklich zum Ausdruck bringe.
Ma Hong: Ja, das gilt auch für mich. Ich bin erst dann zufrieden, wenn ich mich auch bei den
schwierigsten akrobatischen Figuren – und natürlich vor allem bei dem „Spitzentanz auf dem
Kopf“ - mit der Eleganz einer Ballett-Tänzerin bewege.
Quelle: Text BB Promotion GmbH
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